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Durch den Westen von Ghana

Autor: SaraMueller | Datum: 24 Juni 2016, 16:45 | 0 Kommentare

Im April beschlossen Carina, Patrizia und ich gemeinsam entlang der Westküste Ghanas zu reisen. Unser erster Stopp hieß Takoradi. Dort angekommen, suchten wir uns ein Hotel und gingen nach einem kleinen Spaziergang durch das Viertel schlafen. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Shama (einer kleinen Nachbarstadt) um dort eine Bootstour auf dem Fluss Pra zu machen bevor wir abends noch zum Strand und in eine Strandbar gingen. Von Takoradi setzten wir unsere Reise fort und fuhren weiter westlich nach Busua. Hier hatten wir ein Hotel direkt am Meer und nutzen die Zeit zum Entspannen. Von Busua aus kann man einen schönen Spaziergang nach Butre machen. An meinem Geburtstag nutzen wir also die Gelegenheit an dem schönsten Strand unserer Reise Fotos zu machen und leckere Drinks zu schlürfen.

Von Busua aus ging es dann zu unserem abenteuerlichsten Punkt: Princess Town. Schon allein der Weg wird nur von wenigen Tro-Tros (Kleinbussen) befahren. Dort gab es für uns eigentlich nur die Möglichkeit, in der alten deutschen Groß-Friedrichsburg zu schlafen und wir erlebten ein kleines Burgabenteuer mit Stromausfall und einem heftigen Unwetter in der Nacht, nur das Burggespenst haben wir leider nicht gesehen ;)

Den darauffolgenden Tag nutzten wir, um eine Wanderung zu den Cape Three Points- dem südlichsten Punkt Ghanas - zu machen. Der Weg ist ca. 4,5 Kilometer lang und man  ist ca. 2-3 Stunden pro Weg unterwegs. Insgesamt legten wir also ca. 9 Kilometer zurück und auch wenn der Weg landschaftlich wunderschön ist, könnt ihr euch vorstelle, wie anstrengend es zugleich war.

Unser westlichster Stopp war Beyin. Nachdem uns Cyril (ein Freund von uns) und sein Cousin glücklicherweise von Princess Town abgeholt hatten, ging die Reise weiter nach Beyin. Dort schliefen wir alle zusammen in einer kleinen Holzhütte direkt am Meer. Der Strand war auch hier sehr schön, aber aufgrund der vielen Algen nicht zum Aufhalten einladend. Daher nutzten wir die Zeit, in das benachbarte Stelzendorf „Nzulezo“ zu fahren. Dorthin fährt man über einen Kanal mit einem kleinen Kanu. Das Dorf steht komplett nur auf Stelzen am Rande eines Sees. Die 400 Einwohner haben dort eine eigene Grundschule, jedoch müssen die älteren Schule immer nach Beyin über eine Stunde Kanu fahren und ein Krankenhaus gibt es in Nzulezo nicht.

Als wir aus Nzulezo wieder zurück waren, holte und Cyril’s Cousin wieder ab und wir fuhren für den 1ten Mai wieder zurück nach Takoradi um dort noch etwas zu feiern.  Dort verbrachten wir noch 2 schöne Tage bevor wir gemeinsam mit Cyril wieder nach Accra und anschließend wieder nach Ho fuhren.

 

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